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Der Dienstag ist für die Offenburger Hexen der Höhepunkt der Offenburger Straßenfastnacht. Nach einem Umzug durch die Altstadt, bei dem schon an die Kleinen Orangen und Gutseln verteilt werden – das machen besonders die Alti und Hansele, – geht es zum Platz am Neptunbrunnen. Da wartet, meist schon stundenlang, eine unübersehbare Kinderschar, laut ihr „Gizig, gizig, gizig!“ schreiend. Nach vielem Umtreiben lassen sich die Hexen dann erweichen, von den schon traditionellen Balkonen den „Hexenfraß“ zu werfen. Unmengen von Gutseln, Würscht und Wecken prasseln auf die Schreihälse im Lauf einer Stunde nieder.

Und immer wieder ertönt lauthals der Ruf:

„Gizig, gizig, gizig isch die Hex. Und wenn sie net so gizig wär, gäb sie au ebbes her.“

Wenn alle Beutel, Taschen, Tüten und Körbe der Hexen leer sind, verschwinden sie zu einem tollen Hexenwirbel in die Altstadtlokale – bis es dunkel wird. Dann kommen sie wieder herbei aus Häusern und Gassen auf den großen Platz vor dem Rathaus, wo der inzwischen ausgewachsene Hexenzögling der kommenden Dinge harrt.

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