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Unter all den traditionellen Hexenveranstaltungen während der Fasent ist der Verkauf von Hexen-Souvenirs am Narrentag und natürlich ganz besonders des „Hexeg’müs“ am Fasentsamstag auf dem Wochenmarkt nicht mehr wegzudenken. Wirft man einen Blick auf unseren Verkaufsstand- und Wagen, reicht die Vorstellungskraft nicht aus, um zu ermessen, wieviel Fleiß und Zeit von Hexen, Hansele, Alt-Offenburgerinnen und Büttel aufzubringen ist, bis all die Dinge angefertigt sind. Wie überall steht auch hier schon sehr früh die Planung: Material ist einzukaufen und für Heimarbeit zu verteilen. Jeder ist gefordert: Ansteckmasken malen, Zöpfe flechten, Kopftücher zuschneiden usw.

Sobald die Vorarbeiten abgeschlossen sind, beginnen im September, Oktober die gemeinsamen Bastelabende in unserer Zunftstube. Vorbereitet werden z. B. die Masken, die unseren heiß begehrten Hexenbesen schmücken u.v.a. Später dann, bereits während der Fasent, müssen die Besen gebunden und das Hexengemüse für den Wochenmarkt kreiert werden. Jedes Jahr schaffen fleißige Hände aus Kartoffeln, Rüben, Sellerie, Rettichen, Lauch und Orangen eigenartige, lustige und fantasievolle Figuren unter Zuhilfenahme von Stoffresten, Spitzen, Knöpfen und sonstigem schmückendem Beiwerk.

Der Erlös des Hexengemüses dient dem Kauf des Hexenfraßes, der traditionell am Fasentdienstag in der Innenstadt an das „kleine“ Narrenvolk verteilt wird.

Trotz vieler Mühen und großem Zeitaufwand tragen doch diese „Arbeitsabende“ auch zur Gemeinschaft innerhalb der Zunft bei. Man sieht sich – nicht nur zur Fasentszeit – schwätzt, lacht und oft ergeben sich dabei auch neue Ideen und Verbesserungen.

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